Installationsansicht

Urbane Vektoren | Urban Vectors

Einladungskarte Urbane Vektoren

Ausstellung in der Galerie rk Lichtenberg, ausgedacht und organisiert von Marisa Maza

< URBANE VEKTOREN >
SKIZZEN EINER POLITISCHEN
RE/KONSTRUKTION DES STADTRAUMS
12|09|2018–02|11|2018

„Die Ausstellung vereint neun, zum Teil national und international bekannte Künstlerinnen und Künstler: Erik Göngrich, Judith Hopf, Folke Köbberling, Christine Kriegerowski, Susanne Lorenz, Marisa Maza, Birgit Schlieps, Henrik Schrat und Nasan Tur. Sie alle visualisieren abstrakte Konzepte zum politischen, historischen und sozialen Raum der Stadt. Es geht um politische Ideologien, unterschwellige Botschaften und Symbole von Macht und Widerspruch. Mittels Zeichnung, Installation, Fotografie oder Video wird die Nutzung und Veränderung des urbanen Raumes reflektiert und in Frage gestellt. Durch das Zusammentreffen mehrerer Arbeiten entsteht in der Galerie ein verbindender virtueller Raum, eine abstrakte Realität, geformt durch gegenseitiges Verstärken, Widersprechen oder Durchkreuzen.“
Gruppenausstellung Urbane Vektoren, 12.9. bis 2.11 2018 in der Galerie rk in Lichtenberg.

Atomprozession Lichtenberg
Atomprozession, Installation Lichtenberg, Vordergrund Arbeit von Henrik Schrat

Die Installation Atomprozession zeigt die Messstellen des Bundesamts für Strahlenschutz als kleine Kreise auf der Deutschlandkarte. Es tummeln sich unterschiedliche Gruppen, Personen und Tiere, die alle gegen Atomkraft und Lagerung radioaktiver Materialien demonstrieren.

Installationsansicht Atomprozession, ca. 2,8 m x 2 m, x 1,50 m, Acryl auf Leinwand und Kapa-Platte, Ausstellung Urbane Vektoren, Galerie rk Lichtenberg.

Die Installation geht zurück auf das Brevier „Atomreligion“, (Ertl, Ben Zvi, Jeron, Kriegerowski, Schöppingen, 2013).

Atomreligion
Hefte Atomreligion, Edutainment Comic Katechismus, Schöppingen, 2013

Darin geht es um die Vermittlung eines sehr komplizierten Sachverhalts: das lange Strahlen radioaktiver Bauteile, nuklearen Abfalls und die sich daraus
ergebende Unmöglichkeit, auch nur 500 Jahre lang Menschen von deren Lagerstätten fernzuhalten.
Die Idee des Autorenteams war, bereits jetzt das Ritual einer Prozession zu den radioaktiven Messstellen des Bundesamts für Strahlenschutz zu starten, das Brevier beinhaltet unter anderem den Wortlaut des Gebets an die Heilige Strahlung.